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Ringvorlesung

Narrating Science: Wissenschaft erzählen

Montags um 19:15 Uhr ab dem 20. April 2015 im Senatssaal des Kollegienhauses

Naturwissenschaftliche Forschung ist von Formeln, Variablen und Zahlen geprägt. Ausgefeilte Argumentationen, rhetorische Kunstgriffe oder gar Erzählungen würde man auf den ersten Blick nicht erwarten. Ein zweiter Blick wirft jedoch Fragen auf, die sich in der interdisziplinären Arbeit stellen: Welche Rolle spielen narrative Strategien bei der Vermittlung naturwissenschaftlicher Theorien? Nutzen wissenschaftliche Artikel rhetorische Kunstgriffe für die Veranschaulichung des Wissens? Welche Funktionen haben Bilder für die Wissensproduktion und Leserezeption im kultur- und naturwissenschaftlichen Umfeld? Und wie werden naturwissenschaftliche Theorien poetisiert? Prägen solche Theorien literarische Strukturen und führen sogar zu innovativen Schreibweisen in literarischen Texten? Diesen Fragen widmet sich ELINAS, das Erlanger Forschungszentrum für Literatur und Naturwissenschaft, in der Ringvorlesung „Narrating Science: Wissenschaft erzählen“, auf der Experten und Expertinnen aus Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte, Naturwissenschaft sowie aus dem kultur- und sozialwissenschaftlichen Feld der Science and Technology Studies vortragen werden.

Videos

Die Videos einiger bereits vergangener Vorlesungen finden sich auf der Seite aller ELINAS-Videos.

Weitere Informationen

…können Sie dem UnivIS-Eintrag, dem Plakat der Ringvorlesung und auch dem Flyer der Ringvorlesung entnehmen.

Programm der Ringvorlesung

Die einzelnen Vorlesungen finden i.d.R. jeweils montags um 19:15 Uhr ab dem 20. April 2015 im Senatssaal des Kollegienhauses (KH 1.011, Universitätsstraße 15) statt:

  • 20. April 2015 – Jürgen Mittelstraß (Wissenschaftstheorie, Konstanz): Die kulturelle Form der Wissenschaft – wissenschaftstheoretische und wissenschaftshistorische Reflexionen
  • 29. April 2015 – Daniela Leitner (Helmbrechts): Als das Licht laufen lernte: Design trifft Physik - Ausstellungseröffnung im Physikum Hörsaalfoyer, ebenfalls um 19:15 Uhr (weitere Informationen)
  • 04. Mai 2015 – Johann Christian Sinn (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Sankt Gallen): “Das Gehirn in die Hand übersetzen” - literarische und wissenschaftliche Innovationen bei Jean Paul
  • 06. Mai 2015 – Phillip Schrögel (Karlsruhe): ELINAS-Science Slam: Performances und Podiumsdiskussion im Senatssaal des Kollegienhauses, ebenfalls um 19:15 Uhr (weitere Informationen)
  • 11. Mai 2015 – Holger Schulze (Neurobiologie, FAU Erlangen): Sprache, Gehirn und Kreativität
  • 18. Mai 2015 – Aura Heydenreich (Neuere deutsche Literaturwissenschaft, FAU Erlangen): Poetik der Optik als ‚theatrum scientiarium‘ - Kontroversen um die Embryogenese in E. T. A. Hoffmanns „Meister Floh“
  • 01. Juni 2015 – Hans Jörg Rheinberger (Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin): Wissenschaftsgeschichte erzählen mit epistemischen Dingen
  • 08. Juni 2015 – Bruce Clarke (Paul Whitfield Horn Professor of Literature and Science, Texas Tech University): The Problem with Intelligence: The Disunity of the Sciences in Lem’s “Fiasco”
  • 22. Juni 2015 – Antje Kley (Literaturwissenschaft, Amerikanistik, FAU Erlangen): Wissenschaftskommunikation und literarisches Erzählen
  • 29. Juni 2015 – Carsten Koenneker (Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsforschung, KIT Karlsruhe, Chefredakteur Spektrum der Wissenschaft): Wissenschaftskommunikation in der Praxis – ein Modell und Bezüge zur Literatur
  • 06. Juli 2015 – John Holmes (English Literature, University of Reading, British Society for Literature, Science and the Arts): Evolutionary and counter-evolutionary narratives in Pound’s “Cantos”
  • 13. Juli 2015 – Michael Hampe (Wissenschaftsphilosophie, ETH Zürich): Erzählen und Erklären in der Kosmologie